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Das Bild des Monats


Georg Fessl

 
Email: info@georgfessl.at
Web: http://www.georgfessl.at
 

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Georg Fessl
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Mein Leben
ein kleiner Umriss

Vor einigen Jahrzehnten, an einem kalten, verschneiten Jännersonntag, wurde ich in Zwettl, Niederösterreich, geboren.

Ich verbrachte meine Kindheit in Zwettl, wo ich auch meine ersten Schuljahre hinter mich brachte. Anschließend habe ich das Waldviertel für ein paar Jahre verlassen, um eine Schule (Hochbautechnik) in Krems, in der sonnigen Wachau, zu absolvieren.

Nun trieb es mich weg von Österreich, in das vielfältigste Land der Erde, nach Kanada.

Ich arbeitete sieben Jahre lang im Tourismus. Hier lernte ich meine Lebensgefährtin kennen. Auch nach 12 Jahren gehen wir noch immer gemeinsame Wege. 1999 wurde unser Sohn Johannes geboren. Rund 10 Jahre ist es her, dass ich in mein geliebtes Waldviertel zurückgekehrt bin.

Das Waldviertel, diese Kulturlandschaft die ihresgleichen sucht, vom Klima nicht gerade bevorzugt, aber wenn man genauer hinschaut doch so liebenswert, lebenswert.

Hier lebe und arbeite ich als selbständiger Masseur. » http://massage.georgfessl.at

Im Alter von ungefähr 14 Jahren hat mein Onkel, ein Profiphotograf, mir einmal eine Kamera, eine Nikon, geliehen. Meine ersten Photos entstanden. So weit ich mich erinnern kann waren diese Bilder sogar relativ ansehnlich. Da ich keinerlei Talent zum Malen, Zeichnen oder Modellieren hatte und noch immer nicht habe, bin ich der Photografie treu geblieben. Aber da die Kosten der Photografie ja doch recht hoch sind, habe ich meine Schaffensbedürfnisse immer ein wenig im Zaum gehalten.

Irgendwann wurde ich auf die digitale Photografie aufmerksam (genau genommen auch nicht billiger). Das war mein Ding. Ich habe begonnen zu experimentieren und alles Mögliche und auch unmögliche zu versuchen.

Immer wieder habe ich die Bilder, die ja nur als Computerdateien existierten, meinen Kunden und Freunden gezeigt. Diese meinten, dass die Bilder der Öffentlichkeit nicht weiter vorenthalten werden dürfen.

Nun ergab es sich eines Tages, dass ich als Masseur für ein Mountainbike Event angeworben wurde. Der Veranstalter wollte den antiken Gedanken der Verbindung zwischen Sport und Kunst aufleben lassen. Er war auf der Suche nach einem Künstler, der sich bei einer Ausstellung versuchen wollte.

Das war ich.

Der Erfolg meiner ersten Ausstellung war für einen Neuling berauschend, ebenso die Party.

Die Motive, die ich immer wieder wähle, sind Momentaufnahmen, Stimmungen, Details, die unsere Welt so einmalig schön, begehrenswert und lebenswert machen. Die großen Wunder der Welt, die beeindruckenden Landschaften, jeder kennt sie. Aber wer sieht die Tautropfen auf den Spinnennetzen oder den Mond, wenn er nächtens über den Teich schleicht? ICH.

Ich bin da, um diese Momente einzufangen. Für Menschen, die Gefallen daran finden und diese Momente mit nach Hause ins Wohnzimmer nehmen wollen.